Übernahme abgeschlossen – Produktionsumstellung läuft auf Hochtouren – Ende März soll Drei-Schicht-Betrieb beginnen.

Die KFF Kurhessische Fleischwarenfabrik ist seit 1. Februar 2017 Teil der Deuerer Group mit Sitz in Bretten und wird künftig unter dem Namen KFF pet care GmbH firmieren. Nach der erfolgreichen Übernahme läuft die Neuausrichtung des Werks in Fulda auf Hochtouren. Bis Ende März soll der Umbau der Produktion von Fleisch- und Wurstwaren auf Snack-Artikel für Hunde und Katzen – dem Premium-Segment innerhalb der Tiernahrungs-Branche – abgeschlossen sein. Die rund 140 Mitarbeiter werden bis auf wenige Ausnahmen zu den bisherigen Vertragsbedingungen weiterbeschäftigt.

Zwei leitende Mitarbeiter der Deuerer Group sind neben ihren bisherigen Aufgaben zu Geschäftsführern der KFF pet care GmbH bestellt: Matthias Jungbauer, verantwortlich für den Bereich Produktion, und der kaufmännische Leiter Roland Hagner. Die langjährigen KFF- Mitarbeiter Peter Hohmann und Marcel Vogt bilden als Prokuristen gemeinsam mit Jungbauer und Hagner die Unternehmensleitung der KFF pet care GmbH.

Momentan befindet sich die KFF Pet Care GmbH in einer Umstrukturierung, in der nur ein Teil der Belegschaft aktiviert ist. Bis zum 15. März führt ein Team von rund 30 Mitarbeitern die notwendigen Umbaumaßnahmen durch. Nach Abschluss dieser Arbeiten erfolgt die Verlagerung von Produktionsmaschinen von der Tiernahrung Deuerer GmbH in Bretten in das KFF pet care-Werk nach Fulda. Nach einer kurzen Testphase läuft dann der Schichtbetrieb stufenweise an – zunächst im Zwei-Schicht-Betrieb mit rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern pro Schicht. Der Volllastbetrieb in drei Schichten mit fast vollständiger Belegschaft soll Ende März starten.

Teile der Belegschaft, die während der Umbau- und Umstrukturierungsphase nicht zum Einsatz kommen, kompensieren ihre Abwesenheit mit Urlaub und Arbeitszeitkonten, die innerhalb von zwei Jahren abgearbeitet werden müssen. „Wir sind sehr froh, dass wir die KFF-Mitarbeiter von wenigen Ausnahmen abgesehen zu den bisherigen Vertragsbedingungen weiter beschäftigen können“, sagt Inhaber Hans-Jürgen Deuerer. „Die wirtschaftliche Zukunft der KFF pet care GmbH ist gesichert – auch dank einer hochmotivierten Mannschaft an unserem neuen Standort in Fulda.“

 

 

 

Arbeitsplatzgarantie bis 2018 für fast alle der rund 140 Mitarbeiter – Produktionsumstellung von Wurst- und Fleischwaren auf Premium-Tiernahrung.

Die Kurhessische Fleischwarenfabrik GmbH (KFF) in Fulda hat wieder eine Zukunft: Am Mittwoch wurden die Verträge unterzeichnet, auf  deren Basis der Brettener Unternehmer Hans-Jürgen Deuerer die KFF mit Wirkung zum 31. Januar 2017 übernimmt. Die aktuell etwa 140 Mitarbeiter der KFF erhalten, bis auf einige wenige Ausnahmen, eine Arbeitsplatzgarantie bis Ende 2018.

Die Deuerer Gruppe stellt vor allem Heimtiernahrung her. Als sogenannter Private Label-Produzent“ vertreibt Deuerer seine Produkte größtenteils nicht unter einer eigenen Marke. Sie werden als Eigenmarken vom Lebensmittelhandel, in Drogeriemärkten sowie über führende Markenhersteller und den Großhandel verkauft.

Die KFF als traditionsreicher Hersteller von Wurst- und Fleischwaren war durch den Wegfall eines Großauftrages in eine wirtschaftliche Krise geraten. Die Existenz des Unternehmens war akut bedroht und mit ihr die rund 140 Arbeitsplätze bei der KFF. „Ich bin sehr froh, dass die KFF als Teil einer starken Unternehmensgruppe jetzt wieder eine unternehmerische Perspektive hat“, betont der frühere Eigentümer Wolfgang Gutberlet, dessen Stiftung die Anteile am Unternehmen gehalten und jetzt an die Deuerer Gruppe verkauft hat. „Wir haben uns sehr bemüht, im Sinne der Mitarbeiter eine langfristig tragfähige Lösung zu finden. Aus eigener Kraft konnte die KFF nach der Entwicklung der vergangenen Jahre leider nicht mehr überleben. Aber die Deuerer Gruppe ist der ideale wirtschaftlich leistungsfähige Partner, um die KFF wieder in eine bessere Zukunft zu führen.“

Auch Hans-Jürgen Deuerer sieht in der Übernahme für beide Seiten Vorteile. Wir werden die KFF von Wurst- und Fleischwaren für den menschlichen Verzehr auf die Produktion von Snack-Artikeln für Hunde und Katzen umstellen“, kündigt er an. In diesem Premium-Segment innerhalb der PetFood-Branche expandiere Deuerer bereits seit einigen Jahren stetig. „An unserem Brettener Stammsitz sind wir in diesem Bereich inzwischen an den Kapazitätsgrenzen angelangt. Der Standort Fulda mit seinen technischen und großzügigen räumlichen Voraussetzungen ermöglicht es uns, neue Produktlinien zu produzieren und Innovationen zu entwickeln.“ Bei den Snackartikeln handelt es sich laut Deuerer um die Königsklasse der Tiernahrung, die produktionstechnisch entsprechend anspruchsvoll sei. „Deshalb freuen wir uns sehr, mit den in der Fleischverarbeitung geschulten Mitarbeitern von KFF eine qualifizierte und motivierte Mannschaft übernehmen zu können, die viel Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Nahrungsmitteln mitbringt. Kurz gesagt, passen KFF und Deuerer hervorragend zusammen, und ich bin mir sicher, dass der Standort Fulda als Teil der Deuerer Gruppe hervorragende Zukunftsaussichten hat“, sagt Hans-Jürgen Deuerer.

 

Besiegeln die Übernahme der Kurhessische Fleischwarenfabrik (KFF)
durch die Deuerer Gruppe: Der bisherige KFF-Eigentümer Wolfgang Gutberlet
(rechts) und Unternehmer Hans-Jürgen Deuerer.
(Quelle: Deuerer Gruppe)

Die offizielle Eröffnung des neuen Logistikzentrums wurde, im Beisein zahlreicher geladener Gäste aus dem In- und Ausland,
vom Oberbürgermeister der Stadt Bretten, Martin Wolff und dem Ehepaar Deuerer feierlich zelebriert.

Mit der Errichtung des neuen Werks, der Investition in neueste Technologien und Verpackungsmaschinen, sowie dem
angegliederten Hochregallager, bekennt sich das Unternehmen ausdrücklich zu dem Standort Bretten und schafft hiermit
für die Region weitere wichtige Arbeitsplätze.

Von der Effizienz der neuen Anlage werden die Kunden von Deuerer im Besonderen profitieren.

Presselink: Kraichgau News

Anbei einige Impressionen des Tages.

Das neue Erscheinungsbild des Unternehmens wurde ebenfalls auf der Eröffnungsfeier allen Gästen erstmalig präsentiert.

Mit viel Elan und Überzeugung betreiben wir nun den ganzheitlichen Einsatz des neuen Corporate Designs.